Vor- und Nachteile des Tropenholz-Zaunes

Muss ein neuer Gartenzaun her, so nutzen viele Eigenheimbesitzer die praktische garden-fence-484708_640(4)Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Zaunelementen im Baumarkt oder Fachhandel zu beschäftigen. Neben Gabionen und Metallzäunen werden selbstredend auch Gartenzäune aus verschiedenen Holzarten angepriesen.

Sehr begehrt ist mittlerweile auch das edle und robuste Tropenholz, welches den Ruf trägt, überaus unempfindlich und langlebig zu sein. Natürlich ist die Frage der Widerstandsfähigkeit immer in Betracht zu ziehen, doch nicht minder interessant ist die Tatsache, wie groß der Aufwand für die Pflege eines derartigen Zaunes ausfällt.

Beste Techniken zur Pflege anwenden

Der Einsatz von Tropenholz ist recht teuer, daher entscheiden sich viele Gartenbesitzer für andere Grundmaterialien wie zum Beispiel heimische Kiefer, Esche oder Fichte, die ebenso dauerhaft sind und weniger mit ökologischen Aspekten behaftet sind. Ganz gleich, für welches Holz sich letzten Endes entschieden wird – mithilfe der richtigen Pflege haben Eigenheimbesitzer mehr Freude an der neuen Einfriedung.

Wichtig vor dem Einsatz ist allerdings eine technische Veredlung, bei dem keine chemischen oder schädlichen Zusätze zum Einsatz kommen – ganz zur Wohle der Natur und der Umwelt. Hierfür werden die Zaunelemente mit temperiertem Wasserdampf um die 230° Celsius bei gleichzeitigem Entzug von Sauerstoff ausgesetzt. Dies hat zur Folge, dass sowohl das Tropenholz als auch die heimischen Hölzer mehr Widerstandsfähigkeit und gleichwohl bessere Beständigkeit im Bereich unterschiedlicher Witterungsverhältnisse erhalten.

Dieses Verfahren ist selbstverständlich umständlicher, als das Anlegen von Gabionen, die keine besonderen Pflegebedürfnisse stellen, dennoch erweist sich diese Anwendung als überaus sinnvoll, um die Zaunelemente auf ihren Einsatz vorzubereiten.

Tipps für den Aufbau im Garten

Damit sowohl das Tropenholz als auch die heimischen Hölzer im Garten recht lange ihrem Zweck dienen können, sollten die Zaunelemente regelmäßig mit Schutzlasuren versehen werden, um Resistenzwerte gegenüber Schädlingen oder gar Pilzen zu erschaffen. Gleichwohl sind die Zäune in diesem Zustand, ähnlich wie Gabionen, vor verschiedenen Witterungseinflüssen wie Schnee, Hagel oder Sturm, abwehrfähig.

Wichtig ist, dass beim Anlegen auf die Bohrung geachtet wird. So sollten für die Hölzer spezielle Schrauben verwendet werden, die für die Zaunelemente sinnvoll sind. Weiterhin ist es maßgeblich eine Schutzvorrichtung anzulegen, ehe die Hölzer Kontakt zum Erdreich erhalten, um Fäulnisse und andere Übel auszusparen.

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